Spanien

Neue pastorale Herausforderungen nach der Plenartagung der spanischen Bischöfe

Die spanischen Bischöfe beginnen mit der Festlegung der pastoralen Leitlinien für 2026-2030 und der Umsetzung des Schlussdokuments der Bischofssynode.

Javier García Herrería-4. April 2025-Lesezeit: 2 Minuten
pastorale Herausforderungen

©CEE

Erzbischof César García Magán gab eine Pressekonferenz, um über die Arbeit der Vollversammlung der spanischen Bischöfe zu berichten und Fragen von Journalisten zu beantworten. In seinen Antworten bestätigte er die "einmütige Unterstützung" der spanischen Bischöfe für die zwischen der Regierung und dem Vatikan unter Vermittlung von Kardinal Cobo und dem Nuntius erzielte Vereinbarung. Er unterstrich auch die Unterstützung der Kirche für den Plan, den Status von einer halben Million Einwanderer zu regularisieren.

Definition der Hirtenlinien

In Anlehnung an die Synodenmethodik fand ein "Gespräch im Geist" statt, eine Methode der Unterscheidung, die auf Dialog und aktivem Zuhören beruht. Nach einem einleitenden Vortrag von Bischof Luis Argüello, dem Präsidenten der EWG, "teilten sich die Bischöfe in Gruppen auf, um ihre Überlegungen auszutauschen". In einer ersten Runde stellte jeder Bischof seine Vision der pastoralen Prioritäten der Kirche in Spanien vor.

Anschließend wurden in jeder Gruppe die wichtigsten Punkte hervorgehoben und schließlich drei konkrete Vorschläge gesammelt und im Plenum vorgestellt. Die Bedeutung einer bürgernahen Seelsorge wurde hervorgehoben, "mit besonderem Augenmerk auf die Laien, die Jugend und die Familien sowie auf die Stärkung der christlichen Identität in einem zunehmend säkularisierten sozialen und kulturellen Kontext".

In diesem Zusammenhang wurde auch die Anwendung des Schlussdokuments der 16. Generalversammlung der Bischofssynode angesprochen. Generalversammlung der Bischofssynode behandelt. Die Leitlinien sollen an die Realität der spanischen Diözesen angepasst werden, um eine partizipativere Kirche in der Gemeinschaft und im missionarischen Einsatz zu fördern.

Kinderschutz und Rechenschaftspflicht

Im Rahmen der Missbrauchsprävention hat die Koordinierungs- und Beratungsstelle der Ämter für den Schutz von Minderjährigen legte eine Bilanz ihrer Tätigkeit im Jahr 2024 vor und hob die Ausbildung von 225.000 Personen in Diözesen und Ordensgemeinschaften hervor. In diesen Ämtern "sind auch 146 neue Zeugenaussagen über Missbrauch eingegangen, von denen 94 aufgrund des Todes des Täters oder der Verjährung des Verbrechens nicht verfolgt wurden".

Die Versammlung billigte auch ein neues Modell für die Rechnungslegung und die Aktivitäten der kirchlichen Einrichtungen, um die Transparenz und das Finanzmanagement in der spanischen Kirche zu vereinheitlichen. Ziel ist es, dass alle Institutionen über ein standardisiertes Modell für die Rechnungslegung, die Erfassung wirtschaftlicher Daten und die von den Pfarreien und anderen kirchlichen Einrichtungen durchgeführten Aktivitäten verfügen.

Neue pastorale Projekte

Die Bischöfe genehmigten die Teilnahme an den Gedenkfeiern zum 1.700-jährigen Bestehen der Konzil von Nizäa mit einer ökumenischen Veranstaltung im November und befürwortete das Projekt "Erinnerung an die Heiligkeit in der Teilkirche", das die Erinnerung an lokale Heilige und Selige im Rahmen des nächsten Jubiläums fördern wird.

Darüber hinaus wurden verschiedene von den bischöflichen Kommissionen vorgestellte Themen erörtert, darunter die Regelung des neuen Allgemeinen Rates der Kirche im Bildungswesen, der unter anderem die großen Herausforderungen, denen sich die katholischen Bildungseinrichtungen derzeit gegenübersehen, gemeinsam angehen soll.

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