Erziehung

Das Bildungsministerium ernennt Raquel Pérez Sanjuan zum Mitglied des staatlichen Schulrats.

Die Ernennung von Raquel Pérez ist zweifelsohne eine gute Nachricht, vor allem weil sich die Situation hinsichtlich der Präsenz der EWG in diesem Gremium normalisiert hat. 

Javier Segura-5. Februar 2021-Lesezeit: 2 Minuten
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Normalerweise haben wir Religionslehrer kein Auge auf die Besetzung dieser Art von Stellen. Ich hielt es jedoch für angebracht, mich heute mit dieser Nachricht zu befassen, weil ich sie für wichtig halte.

Raquel Pérez Sanjuán ist die derzeitige Technische Sekretärin der Bischöflichen Kommission für Bildung und Kultur der spanischen Bischofskonferenz. Sie wurde soeben von der Bildungsministerin Isabel Celaá für vier Jahre zum Mitglied des Staatlichen Schulrats ernannt, ein Amt, das von bedeutenden Persönlichkeiten aus der Welt des Bildungswesens bekleidet wird.

In diesem Fall wird mit der Ernennung von Raquel Pérez der Platz besetzt, der normalerweise von einem von der Bischofskonferenz vorgeschlagenen Vertreter eingenommen wurde und der seit Juan Antonio Gómez Trinidad, der aufgrund seiner Verdienste den Posten des Vizepräsidenten des Schulrats innehatte, unbesetzt war.

Normalisierung der Präsenz des EBR

Die Ernennung von Raquel Pérez ist zweifellos eine gute Nachricht, vor allem, weil sich die Situation hinsichtlich der Präsenz der EWG in diesem Gremium normalisiert hat. Und zweitens ist es wichtig, weil wir in Spanien mit der Verabschiedung des neuen Bildungsgesetzes einen entscheidenden Moment im Bildungswesen erleben. In anderer Hinsicht ist es auch eine Anerkennung der Arbeit des derzeitigen technischen Sekretärs und des Impulses, den der EBR den Verhandlungen mit dem Bildungsministerium gegeben hat. Erinnern wir uns an den innovativen Vorschlag, den die EWG dem Ministerium zu Beginn des Sommers mit einem integrierenden Modell für die ganzheitliche Erziehung der Schüler unterbreitet hat, das den Religionsunterricht in den Schulen einschließt. Aus all diesen Gründen kann man sich nur freuen.

Das ist eine gute Nachricht inmitten so vieler negativer Nachrichten. Denn der Kampf um das Bildungswesen ist in vollem Gange und wartet auf entscheidende Schritte wie die Verabschiedung der königlichen Dekrete, die das LOMLOE und die Anwendung in den verschiedenen autonomen Regionen festlegen, was angesichts der übertragenen Bildungskompetenzen äußerst wichtig ist. In all diesen Bereichen ist ein harter Kampf um die Religionsklasse zu erwarten. Hier ist nur ein Beispiel dafür. Man braucht sich nur anzuschauen, was in La Rioja passiert, und die Verachtung, die diese Regierung den Religionslehrern entgegenbringt.

Hoffen wir, dass die Ernennung von Raquel Pérez Sanjuán durch das Ministerium mehr als nur ein Augenzwinkern ist und dass sie eine weniger kämpferische und kooperativere Position als die bisherige impliziert.

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